Mediennutzungsordnung

 

Grundsätze

Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn begrüßt ausdrücklich die reflektierte Nutzung der modernen Medien durch Schülerinnen und Schüler. Sie fördert diese Nutzung systematisch, sofern dadurch das Lernen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gefördert wird.
Als Beispiele gelten hier u. a. die Nutzung des Internets zur Informationsrecherche, die Anwendung von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware und die Kommunikation im Rahmen einer Lernplattform (z. Zt.: LoNet).
In dieser Fülle von Nutzungsmöglichkeiten übernimmt die Schule auch die Verantwortung dafür, allen Beteiligten Orientierung zu geben, was pädagogisch sinnvoll ist, was in der Schulgemeinde störend ist und was mit dem geltenden Recht in unserem Land unvereinbar ist.
Alle Nutzer werden über die folgende Nutzungsordnung über die Homepage und bei der Anmeldung für die Sekundarstufe I und II unterrichtet und versichern, dass sie diese Ordnung anerkennen. Für minderjährige Schülerinnen und Schüler unterschreiben ihre Erziehungsberechtigten. Dies ist eine Voraussetzung für die Nutzung.

 

Persönliche Kennung

Alle Nutzer erhalten eine individuelle Nutzerkennung und wählen sich ein nur ihnen bekanntes Passwort, womit sie sich an allen vernetzten Computern der Schule und im WLAN anmelden können. Nach Beendigung der Nutzung melden sich die Nutzer am PC ab. Für unter der Nutzerkennung erfolgte Handlungen sind die Nutzer verantwortlich. Deshalb muss das Passwort vertraulich gehalten werden.

In Verbindung mit seiner persönlichen Kennung erhält jeder Nutzer einen eigenen Speicherbereich (Home-Verzeichnis) zur Ablage der von ihm genutzten Dateien. Jeder Nutzer ist für die Sicherung seiner Daten selber zuständig. Die für jeden Nutzer speicherbare Datenmenge ist limitiert. Bei Überschreiten der Obergrenze ist das Speichern weiterer Daten nicht möglich. Die Schule stellt Netzwerkverzeichnisse für die gemeinsame Nutzung von Daten zur Verfügung. Der Zugriff auf diese Daten kann für bestimmte Nutzergruppen freigegeben oder eingeschränkt werden.

Auf gespeicherte Inhalte aller Art, die auf den unterschiedlichen Verzeichnissen abgelegt sind, können die Administratoren des Schulnetzes jederzeit uneingeschränkt zugreifen. Dies geschieht in der Regel nur im Rahmen von systembedingten Administrationsaufgaben. Ausdrücklich wird auf diese administrativ notwendige Einschränkung der Privatsphäre hingewiesen. In Wahrnehmung der Aufsichtspflicht kann der Datenverkehr protokolliert und kontrolliert werden. Dabei werden Daten über die Zeit der Anmeldung, die aufgerufenen Internetseiten und Aktivitäten im Netzwerk erfasst. Die Administratoren gebrauchen ihre Einsichtsrechte nur in Fällen des Verdachts von Missbrauch. Der Internetverkehr wird nach einer festgelegten Domainliste gefiltert.

 

Geräte

Störungen oder Schäden sollen möglichst schnell einer für die Computernutzung verantwortlichen Person gemeldet werden. Schuldhaft verursachte Schäden werden umgehend vom Verursacher ersetzt.

 

Inhalte

Folgende Inhalte werden auf dem gesamten Schulgelände weder angesehen, noch weitergegeben, noch transportiert:

  • Inhalte, die gegen geltende Gesetze zum Schutz vor Pornografie, Gewaltdarstellung, Volksverhetzung, Menschenverachtung verstoßen oder Anleitung zu Straftaten beinhalten.
  • Inhalte, die gegen Urheberrechte verstoßen.
  • Inhalte, die dazu geeignet sind, einzelne Mitglieder der Schulgemeinde oder die gesamte Schulgemeinde zu schädigen.
  • Die Weitergabe von Bild- und Tondokumenten schulischer Veranstaltungen bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Schulleiters.
  • Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet benutzt werden.
  • Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
  • Auf den Computern darf Software nur mit Erlaubnis der Netzwerk-Administration installiert werden. Schülerinnen und Schüler dürfen Downloads nur mit Erlaubnis der aufsichtsführenden Lehrkräfte durchführen.

Stand 11/2014