Erasmus Projekt BoMaRo im Schuljahr 2018/19

Auch in diesem Schuljahr stand für den achten Jahrgang wieder die Teilnahme am BoMaRo-Projekt an und so empfingen wir die Gastschüler vom Collège Lazaro aus Marcq-enBarœul am 25.3.2019 an unserer Schule.

Nachdem die Gastschüler/innen zunächst ihr Zuhause auf Zeit kennenlernen konnten, haben wir uns am Abend zu einem bunten Abend in der Mensa der Schule getroffen. Jede Familie hatte etwas zum Fingerfood-Buffet beigetragen und so hatten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Eltern Gelegenheit sich kennen zu lernen.

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens von Bonn. Die ausführliche Stadtführung durch die Bonner Innenstadt erhielt ihren ersten Höhepunkt durch den Empfang im Alten Rathaus der Stadt Bonn. Dort, wo sich sonst Staats- und Regierungsgäste ins goldene Buch eintragen, trafen die französischen Schülerinnen und Schüler auf den Bezirksbürgermeister Reinhard Limbach und mit dem Image-Film der Stadt Bonn bekamen sie einen Gesamteindruck über die Stadt.

Natürlich durfte ein anschließender Besuch bei HARIBO nicht fehlen. Nach einem Picknick am Alten Zoll gingen wir am Rhein entlang ins Regierungsviertel, zum alten Plenarsaal, der Villa Hammerschmitt und zum Palais Schaumburg.

Der letzte Besuch des Tages galt dem Haus der Geschichte, Dort wurde die Ausstellung unter besonderer Berücksichtigung der deutsch-französischen Beziehungen mit einer französischen Führung besucht und die deutschen Partner holten ihre Gäste am Haus der Geschichte ab.

Am Mittwoch sind wir alle zusammen unter der Begleitung von Frau Strack und den französischen Lehrerinnen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Königswinter gefahren. Dort haben wir um 10:00 Uhr die erste Bahn genommen und sind mit dieser auf den Drachenfels gefahren. Die Aussicht war wegen der Wetterverhältnisse nicht so gut, aber trotzdem sind wir bis hoch zur Ruine gelaufen und haben dort gespannt den 3 bekanntesten Sagen zur Ruine zugehört. Später ging es dann mit der Drachenfelsbahn wieder runter. In Königswinter hatten wir dann Freizeit und konnten in Kleingruppen die Stadt erkunden, oder haben ein gemütliches Picknick am Rhein gemacht.

Dann ging es nach Rhöndorf ins Konrad-Adenauer-Haus. Dort bekamen wir eine spannende Führung und einen Einblick in das ehemalige Wohnhaus von Konrad Adenauer.

Gegen 16.30 Uhr waren wir dann wieder in Bonn am Bahnhof und haben den Tag mit unseren Austauschschülern ausklingen lassen.

Da am nächsten Tag Girls‘ und Boys‘-Day war und die deutschen Schüler/innen somit zu einem Tagespraktikum in verschiedenen Firmen waren, fuhren die französischen Gäste alleine nach Köln um die Nachbarstadt kennenzulernen. Nach einer Führung durch die Altstadt und der Besichtigung des Kölner Domes wurde das Olympia-Museum besucht. Dort konnte an vielen Stationen praktisch Sport betrieben werden, was den Schüler/Innen viel Spaß bereitete.

Der kommende Freitag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens des Unterrichts in Deutschland. Die Franzosen begleiteten uns in verschiedene Unterrichte, unter anderem auch den Deutsch- und Französischunterricht. Dieses fanden wir sehr witzig, da es wirklich spannend war, den Unterricht gemeinsam zu erleben. Außerdem arbeiteten wir an verschiedenen Collagen zum Thema typisch französische und deutsche Symbole.

 

Dann haben wir gemeinsame Logos für unser Projekt BoMaRo entworfen, aus dem wir später das beste ausgewählt haben und uns davon Motto-T-Shirts für das gemeinsame Europa-Fest in Marcq-enBarœul haben anfertigen lassen.

Den Nachmittag und das folgende Wochenende haben wir dann in unseren Familien verbracht, haben uns teilweise verabredet und unseren Franzosen gezeigt, was man in Bonn und der Umgebung so machen kann.

Ein weiterer Höhepunkt war unser gemeinsamer Besuch im Phantasialand. Vom Hauptbahnhof in Bonn aus, sind wir nach Brühl und dann mit dem Shuttlebus zum Phantasialand gefahren.Da der 1. April war, haben die Lehrerinnen mit uns im Sinne vom französischen Brauch des „Poisson d’Avril“ einen Aprilscherz gemacht indem sie behaupteten, dass sie die Tickets nicht kaufen könnten, da nichts vorbestellt sei. Aber glücklicherweise war es nur ein Aprilscherz und wir haben mit unseren französischen Partnern einen tollen Tag erlebt. Wir haben uns in Gruppen mit je drei Franzosen und drei Deutschen aufgeteilt und ganz viele Sachen gemeinsam gemacht (Achterbahn und Karussell fahren, Eis essen, einen 4D-Film ansehen und vieles mehr). Um 14:00 Uhr gab es ein Zwischentreffen, dabei wurden die Gewinner von dem Logowettbewerb für unseren Austausch bekannt gegeben. Gewonnen haben Emilia und ihre Austauschschülerin. Danach durften wir uns noch zwei Stunden vergnügen. Um 16:00 Uhr trafen wir uns am Ausgang. Dort konnten wir unsere Eintrittskarte gegen ein neue eintauschen, da das Phantasialand eine besondere Aktion für einen zweiten Besuch hatte.

Wir konnten es kaum glauben aber am nächsten Tag war unsere gemeinsame Zeit in Bonn schon vorüber. Am Dienstagvormittag fuhren unsere französischen Gäste zurück nach Marcq-en-Barœul, allerdings fiel uns der Abschied nicht ganz so schwer, nur ein knapper Monat lag zwischen dem Abschied und unserem Gegenbesuch in Frankreich.

Am 2. Mai 2019 startete dann unsere Reise nach Frankreich. Wir waren alle aufgeregt, stand uns doch eine gute Woche Aufenthalt in vollkommen fremder Umgebung bevor und wir sollten uns bemühen auch Französisch zu sprechen... wie gut, dass wir als gemeinsame Sprache außerdem Englisch hatten. Hinzu kam, dass gleichzeitig auch die Austauschpartner der Projektschule aus Rom in Frankreich sein würden und wir können doch kein Italienisch. Trotz dieser Unsicherheiten freuten wir uns darauf, unsere französischen Freunde wieder zu sehen und wir wurden mit einem kleinen Nachmittagsumtrunk im Collège Lazaro empfangen. Da wir unsere Partner ja schon kannten, war die erste Unsicherheit schnell verflogen und wir begleiteten unsere Franzosen um unser Zuhause auf Zeit kennen zu lernen.

Der nächste Tag wurde ein ganz besonders anstrengender: Am Freitag trafen wir uns in der Schule um 8:30 Uhr. Jeder redete über die erste Nacht in den Gastfamilien. Nach den ganzen Erzählungen sind wir mit den Italienern in einem Bus nach Lille gefahren. Dort haben wir uns die Stadt mit einem Stadtführer angeschaut. Lille ist sehr schön und hat viele alte Gebäude, die noch sehr gut erhalten sind.

Da der Stadtführer Französisch gesprochen hat, - wir haben zwar einige Wörter und Sätze verstanden - haben die Lehrer für uns übersetzt. Nach der Stadtführung sind wir wieder zur Schule gefahren und haben dort in der Mensa zu Mittag gegessen. Das Essen war lecker und alle fanden, dass es besser als unser Mensa-Essen war. Nach dem Essen sind dann alle zusammen zu einem Ableger des Louvre gefahren, der sich in Lens nicht weit weg von Lille befindet. Dort sollten wir dann Aufgaben in Bezug auf die Ausstellungstücke bearbeiten. Leider war das Arbeitsblatt auf Französisch, so dass die Deutschen nicht wirklich gut mitarbeiten konnten. Rückkehr an der Schule war gegen 17:00 Uhr. Dort haben wir dann die T-Shirts mit dem Logo für das Europafest bekommen.

Kurze Zeit später sind wir dann alle zusammen zu der Pferderenn-bahn gefahren, wo das Europafest stattfand. Dort haben wir unseren Schulsong gesungen, die Italiener ihr Lied und zum Schluss haben alle zusammen ein französisches Lied gesungen. Kurz darauf durften wir uns dann an dem Buffet bedienen, was sehr lecker war. Auf der Bühne hatte ein DJ für Musik gesorgt und es wurde getanzt. Es gab auch einen Kicker und andere Spielgeräte. Nach und nach sind dann alle mit ihren Gastfamilien nach Hause gefahren. Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher, interessanter aber auch anstrengender Tag.

Am 6.5.19 haben wir und die italienische Austauschgruppe erstmals am Unterricht der französischen Austauschschule, Collège du Lazaro, von ca. 8 Uhr bis 14 Uhr teilgenommen. Die Stunden dauern dort 55 Minuten und die Schüler gehen zu den Lehrern in die Räume, es gibt keine eigenen Klassenräume für die Schüler/Innen. Insgesamt ist der Unterricht viel strenger und nicht so aufgelockert und vielfältig wie bei uns.

Um 14 Uhr haben wir dann dort Mittag gegessen. Es gab Cordon bleu. Es war sehr interessant und lecker. Danach sollte uns ein Handicap-Sportler besuchen. Jedoch hat das wegen der Zeit nicht mehr geklappt, der Termin wurde leider abgesagt. Deswegen haben wir die Rallye in Marcq en Barœul vorgezogen. Wir haben Gruppen mit Italienern, Franzosen und einem Erwachsenen gebildet und zogen dann los. Wir haben verschiedene Sehenswürdigkeiten rund um die Schule besichtigt (wie z. B. das Rathaus und die Kirche) und Fragen dazu beantwortet.

Als wir wieder in der Schule waren, haben wir Carambar, eine leckere traditionelle Süßigkeit, die in der Nähe hergestellt wird, geschenkt bekommen.

Am 7.5. fuhren wir zusammen mit den Franzosen und den Italienern nach Brüssel der “Hauptstadt Europas”. Um 7:30 Uhr war Treffpunkt an der Schule in Marcq en Barœul. Wir fuhren gegen 8:00 Uhr los. Während der Fahrt unterhielten wir uns und hörten Musik. Der Verkehr war teilweise etwas zähflüssig, sodass wir ca. zweieinhalb Stunden brauchten bis wir in Brüssel ankamen. In Brüssel stiegen wir zügig aus dem Bus, da wir vor dem Parlamentarium raus gelassen wurden und wir die anderen Leute nicht allzu lange aufhalten wollten. Nachdem alle ausstiegen, besuchten wir als erstes das Parlamentarium. Dort bekam man ein Audioguide, den man bei bestimmten Stationen über ein “i”, für Information, ziehen konnte, damit man Informationen von dieser Station erhielt. Außerdem bekam jeder von uns ein Quiz, bei dem man bei unterschiedlichen Stationen unterschiedliche Fragen beantworten musste, dann hatte man einen Lösungsbuchstaben und nach einer bestimmten Anzahl an Fragen hatte man ein Lösungswort und bekam einen Sportbeutel mit dem Logo des Parlamentariums. Der Besuch hat uns viele interessante Neuigkeiten zum Thema Europa vermittelt. Um das Parlamentarium zu besichtigen hatten wir ungefähr eineinhalb Stunden Zeit. Danach aßen wir in der Cafeteria des Parlamentariums zu Mittag, gegessen wurde, was sich jeder selbst mitbrachte, also waren dies Butterbrote oder Snacks.

Als nächstes gingen wir zu dem “Grand Place”, bei dem wir, wie an den Programmtagen zuvor, wieder eine Rallye machten. Diese fand nur um die Gebäude am “Grand Place” statt, was auch der Grund war warum wir 30 Minuten dafür Zeit hatten. Nachdem die 30 Minuten vorbei waren trafen wir uns gegen 15:00 Uhr an einer im Voraus abgesprochenen Stelle, damit die Lehrer schauen konnten ob wir noch alle da sind. Im Anschluss hatten wir, aus Sicherheitsgründen, in Gruppen von mindestens drei Leuten, eine Stunde Freizeit. Diese wurde individuell von allen genutzt, manche verbrachten die Zeit mit essen und trinken und andere mit einkaufen. Gegen 16:00 Uhr trafen wir uns an der gleichen Stelle wie zuvor und gingen langsam zum Bus. Abfahrt war um ca. 17:00 Uhr. An der Schule in Marcq en Barœul kamen wir ungefähr um 19:30 Uhr an und verbrachten den Abend in den Gastfamilien.

Am 8. Mai fuhren wir zum Nausicaá National Sea Center. Das ist ein Museum in Boulogne-sur-Mer, das größte Aquarium Europas mit 58.000 Tieren. Wir machten uns auf den Weg und fuhren circa zweieinhalb Stunden. Während der Busfahrt sangen wir das Schullied der BBG und ein französisches Volkslied namens „Tout le Bonheur du Monde“. Durch Gespräche und Musik ging die Fahrt schnell vorüber. In dem Museum, konnte man viel erleben und sehen. Es gab dort sehr viele unterschiedliche Themenbereiche (z.B. Die tropische Lagune, das Shark Aquarium, den versunkenen Wald oder das große Schauspiel des Ozeans, größte Becken von Europa mit verschiedenen Rochenarten und schimmernden Fischen). Die große Vielfalt von Tieren zeigte nicht nur Unterwasserbewohner sondern zum Beispiel auch Krokodile, Pinguine und Schildkröten.

Da jeder sich unterschiedlich für die Tiere interessierte, konnten wir eigenständig das Museum erkunden. Die Tiere waren faszinierend, ebenso wie die dort gezeigten Kurz-Dokumentarfilme. Durch den Rundgang konnte man alles sehen, außerdem gab es extra eine spezielle Route für Rollstühle und Kinderwagen. Die meisten fanden das riesige Unterwasseraquarium am erstaunlichstem. Vor diesem konnte man sich nämlich hinsetzten, ruhiger Musik zuhören und dabei die Tiere beobachten. Zu jeder Tierart war außerdem noch immer eine Beschreibung auf Französisch und Englisch dabei, sodass man nicht nur etwas sehen sondern auch lernen konnte.

Nach dem Meeresmuseum spazierten wir noch ein bisschen durch den Ort. An einer Kirche wartete der Bus auf uns und wir fuhren zu einem Aussichtspunkt von dem aus wir zum Meer wanderten. Am Horizont konnte man im Nebel England erkennen. Anschließend fuhren wir in den Küsten-ort Wissant, dort gab es eine Ausstellung zur Plastikproblematik im Meer. An einem Sandstrand angekommen, hatten wir Freizeit, es gab viele Kitesurfer, wir konnten von den Dünen springen, am Strand entlang laufen oder chillen.

Der Donnerstag begann so, indem wir uns um 8:00 Uhr morgens in der Schule trafen um den Vormittag in der Schule im Unterricht zu verbringen. Vor dem Unterricht mussten wir vor der Schule drauf warten, dass das Tor geöffnet wird und wir rein gehen können. Als das Tor um 7:45 öffnete, mussten wir gemeinsam mit den Schülern in den Schulhof gehen, um dort auf den Schulgong zu warten damit wir in den Unterricht gehen können.

Eine Schulstunde geht bei den Franzosen nicht 90 Minuten wie bei uns Deutschen sondern nur 55 Minuten. Als der Schulgong gongte, trafen wir deutschen uns im Foyer und wurden in Vierergruppen (2 Deutsche jeweils mit dem französischen Partner) aufgeteilt und gingen so in den Unterricht. Unsere erste Schulstunde war Geschichte. Der Unterricht war nicht chaotisch laut aber auch nicht sehr leise, es war eine normale Lautstärke. An dem Tag haben die Franzosen einen Kurzfilm über Afrika geschaut der ca. 20-30 Minuten lang ging, und haben danach darüber geredet. Um 8.55 Uhr gongte der Schulgong und die Schüler nahmen ihre Sachen und gingen in den nächsten Unterricht. Zwei 15-20 Minuten Pausen haben die nicht. Sie haben nur eine 20 Minuten Pause die bei uns Deutschen die zweite Pause wäre. Das heißt wir hatten nur zwei Minuten Zeit um in den nächsten Unterricht zu gehen. Die zweite Schulstunde bei uns war Englisch. Da unsere Partner an dem Tag eine Arbeit schrieben und in der Klasse auch kein Platz war, wurden wir zwei Deutschen in den gegenüberliegenden Raum geschickt wo auch zwei andere Deutschen waren, um in der Stunde an dem Unterricht teilzunehmen. Sie hatten Biologie. Im Biologieunterricht haben sie ebenfalls einen Kurzfilm geschaut und danach darüber diskutiert und geredet. Wir vier Deutschen haben in der Zeit ruhig Stadt-Land-Fluss gespielt, da wir uns sonst sehr gelangweilt hätten. Als der Unterricht um 9:55 Uhr vorüber war, hatten wir unsere 20 Minuten Pause die wir draußen auf dem Schulhof verbrachen. Uns ist schnell aufgefallen, dass die Franzosen nicht wie bei uns Deutschen, einen eigenen Klassenraum haben wo sie essen und trinken können. Essen und trinken ist nämlich in der Schule neben der Handyregel strengstens verboten. Die Schüler bewegen sich von Klasse zu Klasse in den Unterricht. Nach der Pause um 10:15 Uhr gingen wir erneut in den Unterricht. Diesmal hatten wir Französisch. Das war die erste Schulstunde in der der Lehrer sich uns vorgestellt hat und uns auch immer versucht hat, zu erklären worüber sie gerade reden um auf dem neusten Stand zu bleiben. Um 11:10 Uhr gongte erneut der Schulgong und manche Schüler hatten schon ihre Mittagspause. Da wir nicht den ganzen Tag in der Schule waren, begann unsere ebenfalls schon um 11:10 Uhr. Vor dem Essen mussten wir unsere Taschen in einen extra Raum stellen, die wir aber später wieder abholen konnten, unsere Hände waschen gehen und konnten uns dann Essen holen gehen.

Diesmal gab es Schnitzel, Pommes, Salat und zum Nachtisch Snickerseis. Nach dem Essen um ca. 12:15 Uhr verbrachten wir unsere restliche Zeit mit den Schülern auf dem Schulhof. Um 13:30 Uhr war somit unser letzter Schultag zu Ende und wir machten uns auf dem Weg zu unserem Reisebus mit dem wir dann nach Lille gefahren sind um den Nachmittag dort zu verbringen. Ca. 25 Minuten später, kamen wir in Lille an und machten uns auf den Weg zum Grand Place wo wir uns dann anschließend in Kleingruppen aufteilten und dann einfach shoppen gingen. Wir gingen als Gruppe zuerst zu einem Laden und kauften uns dort Gauffres mit Nutella oben drauf und haben uns auf eine Treppe gesetzt und dann einfach nur entspannt. Um 15:00 Uhr haben wir uns wieder beim Grand Place getroffen, um einen Check zumachen ob alle noch da sind. Nach dem Check hatten wir erneut eine Stunde wo wir shoppen gehen konnten. In dieser Stunde sind wir ins Euralille (Einkaufszentrum) gegangen, und haben die restliche Stunde dort verbracht. Um 16.30 Uhr trafen wir uns wieder beim Grand Place um von dort aus zurück in die Schule zu fahren. Zurück an der Schule trennten sich alle und jeder fuhr mit seiner Gastfamilie zurück nach Hause.

Am Freitag, den 10. Mai hieß es dann wieder Abschied nehmen. Wir trafen uns um 9 Uhr an der Schule und traten die Heimreise Richtung Bonn an. Viele von uns hatten gemischte Gefühle, teilweise hatten wir wirklich Freunde sowohl unter den Franzosen als auch unter den Italienern gewonnen. Ein Trost ist, dass Lille bzw. Marcq en Barœul nicht wirklich so weit weg ist und wir uns vielleicht nochmal privat auf die Reise nach Frankreich machen können.

(Die Texte wurden verfasst von Karele, Finja, Emilia, Marlene, Carla, Sina, Tom, Julian, Emna, Tessa, Eva, Wardia, Aylin, Leon, Samuel. Filiz, Max, Maira und Lodiana aus dem 8. Jahrgang)