Budapest

Bericht von Ann Zoe:

Wie auch im letzten Jahr hatten wir viel Spaß mit den Austauschschülern und Lehrern aus Ungarn, doch die Ungarn waren nicht wie letztes Mal bei uns, sondern wir bei ihnen in Budapest.

Am ersten Tag lebten wir uns in der Gastfamilie ein und hatten Spaß, wie z. B. im Schwimmbad „Aqualand“, der Shoppingmeile von Budapest und an vielen anderen schönen und interessanten Orten.

Der Montag war dann der Tag, an dem wir die Stadtrallye gemacht haben. Wir sind in Vierer- oder Sechsergruppen durch Budapest gelaufen, um ein paar Fragen zu beantworten.

Am dritten Tag fuhren wir ins Ludwig-Museum (in diesem Museum gibt es derzeit drei Kunstausstellungen über folgende Themen: Musik, bildende Kunst und Theater). Nachdem wir eine Führung im Museum gemacht hatten, überredeten wir unsere Lehrer dazu, mit uns in den Park (direkt neben dem Museum) zu gehen. Nach diesem Ausflug hatten wir freie Zeit mit unserem Austauschschüler.

Am nächsten Tag, dem Mittwoch, fuhren wir in den Kletterwald, wo wir die höchsten Parcours erklommen. Die Lehrer hatten leider die Aufsicht und konnten daher nicht mit uns klettern.

Der Nationalitäten-Tag war dann, wie nicht anders zu erwarten, der Donnerstag. Zuerst verbesserte eine sehr nette Dame unser Wissen vom Verhältnis der Ungarn und Deutschen (um Einiges). Nach diesem ganzen Sitzen brauchten wir mal wieder etwas Bewegung. So tanzten wir einen ungarischen Volkstanz und Walzer. Danach machten wir noch zwei kleine Führungen durch das Gemeindehaus (wo der Vortrag und auch der Tanz stattfanden).

Der Freitag war dann eher ein ruhiger Tag. Wir verbrachten zwei Stunden im Zoo. Am Abend trafen sich alle Austauschschüler mit ihren Familien in der Partnerschule, um gemeinsam Gulaschsuppe zu essen.

Am Samstag um 11:00 Uhr mussten wir uns mit manch einer Träne von den Ungarn verabschieden. Am Abend kamen wir dann um 23:42 Uhr am Bonner Hauptbahnhof an. Manche von uns werden nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr dabei sein. Und jetzt möchte ich noch unseren Lehrern Maren Südekum und Carsten Kroppach danken, die immer dabei waren. Ohne diese beiden Lehrer wäre der Schüleraustausch nicht so schön und lustig geworden. Und ganz herzlichen Dank auch an die ungarischen und deutschen Austauschschüler .

Von Ann Zoe Thomas, 6.2

 

Bericht von Anneli: 

30 Schüler unserer Schule nahmen dieses Jahr am Ungarnaustausch teil. Im Mai 2014 fuhren wir nach Budapest, um unsere Austauschpartner zu besuchen, die letztes Jahr in Deutschland gewesen waren.

Natürlich ist es etwas ganz anderes, seinen Austauschpartner in dessen Schule und Familie zu besuchen, als selber Gastgeber zu sein. Besuch aus dem Ausland zu haben ist lustig und interessant. Als Gastgeber durften wir am Austauschprogramm teilnehmen und zum Beispiel schön Ausflüge nach Köln und ins Phantasialand machen. Unsere Familien gestalteten die Tage auch ein bisschen, besonders mit besonders leckerem Essen und zusätzlichen kleinen Unternehmungen. Nach Budapest zu fahren, zu einer Familie, die wir gar nicht kannten, eine Sprache zu hören, von der wir nichts verstanden, ein Essen zu bekommen, das ganz anders schmeckte usw. war eine ganz andere Sache. Deshalb waren wir bei der Abreise auch alle ein bisschen aufgeregt und nervös. Was sollten wir machen, wenn die Gastfamilie nicht nett gewesen wäre? Die Bahnreise dauerte 13 Stunden und das war ganz schön lang. Als wir endlich ankamen wurden wir von unseren Austauschpartnern und deren Familien abgeholt, super gespannt fuhren wir in unser ungarisches Zuhause. Jeder machte hier seine eigenen Erfahrungen, manche hatten es fast luxuriös, andere eher einfach, überall gaben sich aber die ungarischen Gastgeber Mühe, damit wir uns wohl fühlten. Ein bisschen Heimweh kam trotzdem bei manchen auf, einfach weil alles so fremd war.

Am Sonntag, den 04.05., war der Familientag; an diesem unternahmen alle Schüler Ausflüge mit ihren Austauschpartnern. Am darauf folgenden Montag fuhren alle deutschen Schüler mit ihren Partnern in die Budapester Innenstadt und veranstalteten eine Stadtralley. Nachmittags unternahmen die meisten dann noch privat kleine Ausflüge.

Dienstag besuchte die Gruppe dann das von zwei Deutschen gegründete Ludwig Museum.
Am Mittwoch machten wir einen aufregenden Ausflug in den „Challengepark“. Dies ist ein großer Outdoor-Kletterpark.

Am Donnerstag lernten wir Schüler die Geschichte und Kultur der ungarndeutschen Minderheit kennen. Dort erlernten wir unter anderem auch ein paar lustige Tänze.

Am letzten Tag, dem Freitag, besuchte die Gruppe noch den berühmten Zoo in Budapest. Abends gab es ein Treffen mit Lehren, Eltern und Schülern zum Suppe kochen und essen. Am Samstag reisten wir morgens zurück nach Deutschland.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Südekum und Herrn Kroppach, dafür, dass sie die Reise mit uns angetreten haben.

Anneli Brück, 7.1

 100 Jahre deutsche Schule in Budafok und wir durften dabei sein!

 

2012 Budafok 01Das Jahr 2012 war ein ganz besonderes Austauschjahr, denn unsere Partnerschule in Budafok, dem 31. Bezirk von Budapest, feierte ihr hundertjähriges Jubiläum und unsere Gruppe von der BBG hat mitgefeiert!

Nachdem wir im Jahr 2011 dreißig Schülerinnen und Schüler aus Ungarn bei uns begrüßt hatten, fuhren wir mit besonderer Spannung im Mai nach Budapest, denn im Jubiläumsjahr sollten uns einige Überraschungen erwarten. Extra für uns wurden die Jubiläumsfeierlichkeiten in unsere Besuchswoche gelegt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2012 Budafok 02Wir trafen ein Kollegium an, das mitten in den Vorbereitungen für den Höhepunkt der Festwoche steckte und trotzdem erlebten wir ein reichhaltiges Programm, um Budapest und seine Umgebung besser kennen zu lernen: Parlament und Stadtbummel, Kunstmuseum und Freilichtmuseum, Fußmärsche und U-Bahnfahrten mit minimaler Einstiegszeit – es war viel dabei.

 

 

 

 

 

 

 

2012 Budafok 03Zu dem guten Gelingen des Austausches trugen wie in jedem Jahr auch die Gasteltern bei, die täglich nach Beendigung des offiziellen Programms noch unermüdlich weitere Highlights anboten. Oftmals trafen sich auch mehrere Familien zu einem Ausflug, oder es gab eine Verabredung zum Fußball!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Höhepunkt der Woche war dann tatsächlich der Festakt in der großen Halle in Budafok: Alle Schülerinnen und Schüler spielten in einer Stunde eine ungarische Bauernhochzeit nach, in Originalkostümen! 
Jede Klasse, die Arpad-Schule umfasst acht Jahrgänge mit je einer Klasse, führte einen eigenen Tanz auf oder hatte andere Rollen übernommen.

2012 Budafok 04

2012 Budafok 05

 

2012 Budafok 06Sehr gelöst ging es dann am letzten Abend zu, tagsüber waren alle Beteiligten mit ihren Gasgeberfamilien unterwegs und am Abend lernten wir noch eine weiter ungarische Tradition kennen: Kesselfleisch. Unmengen an Zwiebeln und Fleisch wurden von den Eltern zerteilt und klein geschnitten und verschwanden dann in einem riesigen Kessel. Kaum zu glauben, dass der Kessel leer wurde.

 

 

 

 

 

 

Was ist geblieben? Einige Freundschaften sind entstanden, mehrere Zusatzbesuche fanden schon statt, manch ein Teilnehmer möchte noch einmal nach Ungarn.

2012 Budafok 07

 

Wir danken den Eltern in Bonn und in Budapest, dass sie mit ihrem Einsatz diese Begegnung ermöglichen und danken besonders den Kollegen (Frau Kati und Herr Dusan), dass sie so viel von ihrer Zeit und ansteckender Begeisterung in diesen Austausch stecken!