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Am Donnerstag folgte nach einem Besuch des ehemaligen Stasigefängnisses in Hohenschönhausen, in dem überwiegend ehemalige Häftlinge die Führungen übernehmen, ein vielseitiger Einblick ins Herz der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler sahen das Parlament, die Kuppel, speisten im Abgeordnetenhaus und hatten ein sehr intensives und informatives Gespräch mit der Referentin der Bonner Abgeordneten der Grünen Katja Dörner.

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Das Kanzleramt sahen die Abiturienten erst am Freitag, und später am Tag stand der Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock auf dem Programm. Dort setzten sie sich z.B. mit Stauffenberg, dem Protagonisten des militärischen Widerstands, sowie Georg Elser, einem Einzelattentäter, oder den Edelweißpiraten auseinander. Weil am Tag darauf nichts auf dem Plan stand, nutzen die AbiturientInnen den Freitagabend noch, um Karten zu spielen, essen zu gehen, ein Bierchen zu trinken und das Berliner Nachtleben zu erforschen. Die einen besuchten beispielsweise eine Cocktailbar und die anderen gingen in einen Technoclub.

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Ausgeschlafen wurde dann am Samstag gefolgt von einem späten Frühstück. Man ging shoppen, spazierte am Kurfürstendamm oder besuchte Museen.

Am Sonntag stand vor der Abreise noch der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen auf dem Plan. Interessiert, respektvoll und sich der Geschichte bewusst besichtigten die AbiturientInnen die vielen Bereiche der Gedenkstätte und bekamen einen Überblick über die Schrecken, Dimensionen und Ausmaße eines KZ. Nach diesem sehr konsternierenden und erschütternden Einblick in die deutsche Geschichte traten die AbiturientInnen die Heimreise an.

Zusammenfassend empfanden die AbiturientInnen die Fahrt als sehr informativ, vielseitig und gelungen. Außerdem stellten sie fest, dass Berlin nicht groß genug ist, um nicht noch um 4 Uhr nachts Lehrpersonal an einer Currywurstbude anzutreffen.

Von Kai (Q2)