Projekt "Kritischer Konsum"

Kritischer Konsum – war das Thema der beiden Projekttage der EF am 11./12. Oktober 2018.

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„Ich möchte mehr über Fast Fashion und Fair Trade erfahren, aber ich will keine Moralpredigten hören." So kann man die Erwartungen zusammenfassen, die die Schüler und Schülerinnen der EF gegenüber den Leitern der Workshops äußerten. Die jungen engagierten Studenten vom Team Global und vom Verein für politisches Handeln betonten, dass sie niemandem Predigten halten, sondern mit den Teilnehmern diskutieren wollten.

So ganz ohne schlechtes Gewissen ging es dann doch nicht, als der VfH und das Team Global über die Folgen des unfairen Handels informierten. Das Raffgierspiel und die Frage „Wie kann ich die Welt am besten zugrunde richten?“ sollten auf paradoxe Weise sensibel für die Folgen unkritischen Konsums machen. Mit 12 Fragen konnte jeder seinen ökologischen Fußabdruck herausfinden. Zweieinhalb Welten bräuchten man, wenn jeder Mensch auf der Erde so leben würde, wie wir es tun. Doch der Workshop endete nicht mit einem resignativen „Da kann man ja doch nichts machen“, sondern mit konkreten Tipps für einen fairen Einkauf. Die Schüler lernten am nächsten Tag die verschiedenen Biosiegel kennen und unterscheiden und diskutierten, wie man mit kleinem Portemonnaie nachhaltig und ökologisch einkaufen kann. Im Weltcafe berichteten German Watch, Femnet und der BUND Jugend NRW über ihre Arbeit und zeigten den Schülern Möglichkeiten sich ehrenamtlich für eine bessere Welt zu engagieren.

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