Die BBG feierte ein fröhliches Geburtstagsfest - 20 Jahre Bertolt-Brecht-Gesamtschule

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Der Festakt

Der Leierkastenmann spielte Bertolt Brechts Moritat von Mackie Messer und Schüler boten exquisites Fingerfood an. So wurden die Gäste unseres großen Jubiläumsfestes vor der Aula empfangen. In den letzten Wochen hatte sich die Schulgemeinschaft intensiv auf den zwanzigsten Geburtstag der BBG vorbereitet und am 5. Oktober war es soweit. Zum Festakt begrüßten die beiden jungen Moderatoren Fritz Meiertöns und Annelie Brück die Gäste und führten spritzig und kompetent durch das abwechslungsreiche Programm.

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Schulleiterin Margarete Ruhnke lobte in ihrer Begrüßungsrede den Mut des Gründungsvaters der Schule, Ulrich Stahnke, der damals an einem schweren Steinblock gearbeitet habe, als die Hauptschule an der Düne zu einer Gesamtschule umgebaut wurde. Bei der Entwicklung, die die Schule inzwischen gemacht habe, seien immer die Schüler und Schülerinnen das Wichtigste gewesen. Frau Ruhnke zitierte das Motto des Festtages von Bertolt Brecht: “Ich rate lieber mehr zu können, als man macht, als mehr zu machen als man kann.“ An diesen Ratschlag hielt sich Fritz auf der Bühne nicht, der unter Gelächter des Publikums meinte die Moritat singen zu müssen, wovon ihn seine Mitmoderatorin nur mühsam abhalten konnte.

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Das Blasorchester unter der Leitung von Jennifer Hilger und Simon Stricker sowie der Chor und das Musikensemble der BBG unter der Leitung von Hendrik Löschner sorgten aber auch dafür, dass einem dieser Song nicht aus dem Kopf ging.

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Annelie und Fritz hofften, dass der Ehrengast, Oberbürgermeister Ashok Sridharan, ihnen weiterhelfen könne, was es mit der Moritat auf sich habe. Der Oberbürgermeister machte die beiden auf humorvolle Weise darauf aufmerksam, dass diese Frage nicht in seinen Kompetenzbereich falle, war aber zuversichtlich, dass sich das Rätsel noch auflöse. Sridharan lobte in seinem Grußwort die Entwicklung der BBG zu einer modernen Schule und bedankte sich für den Beitrag, den die BBG für die gelebte Vielfalt und Toleranz in der Stadt Bonn leiste. Dezernentin Maria Dorn meinte in ihrem Grußwort, die vielen Preise, mit denen die BBG ausgezeichnet worden sei, sprächen für sich.

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Die Grußworte der Schulministerin, die uns in Anlehnung an ein Brechtzitat freudvolle Leichtigkeit wünschte, wurden vom stellvertretenden Schulleiter Frank Szmala überbracht, der unter großem Gelächter des Publikums als lebendige Torte auftrat.

Viele Lacher erntete auch das Quiz, in dem ehemalige -unter ihnen Ulrich Stahnke- und aktive Lehrer gegeneinander antraten.

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Den Moderatoren assistierte dabei der von Schülern entwickelte Roboter Bertie, der angeblich alles wusste. Wer das Motto des ersten Abiturjahrgangs 2007 oder das Alter der Schildkröte des Hausmeisters nennen konnte, war im Vorteil. Die Schnelligkeit der Aktiven besiegte die Weisheit der Ehemaligen nach Punkten.

Die Sieger durften als erste von der Geburtstagstorte essen, die mit Lichtern geschmückt hereingefahren wurde. Als Geburtstagsständchen sang der Schülerchor den neuen BBG-Song, der Lehrerchor „Ein Hoch auf uns“. Aber auch die Moritat von Mackie Messer erklang jetzt, deren Text über die dunklen Machenschaften Mackie Messers in einer korrupten Gesellschaft ganz im Gegensatz zum besungenen Zusammenhalt unseres Schulsongs stand. Vielleicht ist damit auch Fritz‘ Frage nach dem Brecht-Song beantwortet.

 

…. und ein buntes Programm für alle

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Im Anschluss an den Festakt gab es ein buntes Programm für alle, Outdoor-Spiele für Kinder, Theateraufführungen, Stände der AGs und der SV, Mitmachaktionen der Klassen, leckeres von den Eltern zubereitetes Essen aus aller Welt.

 

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Auch der Oberbürgermeister beteiligte sich am Gemeinschaftskunstwerk „Bemale mich“.

 

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1000 Schülern und Schülerinnen auf dem Sportplatz in Bewegung zu sehen war beeindruckend, auch wenn der ein oder andere beim Line-Dance aus der Reihe tanzte.

 

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Überall begegnete man kleinen Bertolt Brechts mit bunten, selbstgemachten Alubrillen.

 

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Der Altbau heißt nach der feierlichen Einweihung „Bertolt-Brecht-Haus“ und der Neubau wurde nach Helene Weigel benannt. Letzteres war der Schulleiterin ein besonderes Anliegen, weil hinter den großen Männern immer mindestens eine Frau gestanden hat.

 

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Oberstufenschüler sangen Songs von Bertolt Brecht. Mittelstufenschüler führten episches Theater des Namensgebers in der Küche, in der kleinen Bühne und in der Aula auf. Immer ging es dabei um die Gier der Menschen und die Ungerechtigkeit der Welt.

 

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Schüler der internationalen Klassen gaben Expresssprachkurse in ihrer Muttersprache: Jeder konnte lernen wie man sich auf Koreanisch, Kroatisch oder Russisch begrüßt.

 

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MINTeinander – bei Experimentierstationen zum Mitmachen im naturwissenschaftlichen Trakt konnten die Besucher einen Kompass basteln und dabei einiges über Magnetismus lernen.

 

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Auf dem Schulhof entstand eine Jubiläumssonne aus Dosendeckeln.